Undenkbar ist ein Duftgarten ohne Rosen. Kein anderes Gehölz bietet mehr Duftnoten als die Königin der Blumen. Aber auch viele andere Gehölze verwandeln Ihren Garten in eine Parfümerie:
Gelbliche Blattschuppen an Hecken-Thuja können eine Folge der Nadel- und Schuppenbräune sein. Mitunter sterben auch ganze Triebpartien ab. Wichtig ist das Ausschneiden befallener Triebe. Die Ursachen können vielfältig sein. Thujen lieben eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Wässern Sie deshalb bei Trockenheit ausreichend. Wenn alle Pflegemaßnahmen nicht greifen, können Sie ab Ende Juni mit einem Pflanzenschutzmittel, beispielsweise Polyram WG, alle 14 Tage spritzen.
Entfernen Sie fortlaufend Verblühtes aus Ihren Balkonkasten- und Kübelblumen. Welke Blüten stechen nicht nur häßlich ins Auge, sondern erschweren auch Neublüten den Durchtrieb.
Geizen Sie gestäbte, aufrecht wachsende Tomaten rechtzeitig aus. Die Geiztriebe sitzen in den Blattachsel. Werden sie nicht entfernt, treiben sie aus und verbrauchen dabei reichlich Wasser und Nährstoffe - zu Lasten des Haupttriebes.
Es klingt erstaunlich, aber viele Pflanzenschäden im Garten und vor allem auf der Terrasse entstehen durch zu häufiges Gießen.
Unter Gartenliebhabern fallen immer wieder bestimmte Begriffe, wenn es um den Sträucherschnitt geht. "Diesjährige Triebe" bedeutet, dass die Triebe im Schnittjahr gewachsen sind. Viele Sommer- und Herbstblüher und öfterblühende Gartenrosen blühen an den diesjährigen Trieben. "Einjährige Triebe" haben sich seit der letzten Blüte im letzten Jahr entwickelt und tragen neue Blütenknospen. Fast alle Frühjahrsblüher blühen am einjährigen Trieb. Mehrjährige Triebe sind zwei und mehr Jahre alt.