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Öffnungszeiten vom 01. März bis 31. Oktober:
Mo.-Fr.: 9 - 12:30 Uhr + 13:30 - 18 Uhr
Samstags: 9 - 14 Uhr

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 9 - 12:30 Uhr + 13:30 - 18 Uhr, Sa.: 9 - 14 Uhr
November - Februar: 9 - 12:30 Uhr + 13:30 - 17 Uhr

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Topinambur (Helianthus tuberosus) ist eine attraktive mehrjährige Sonnenblumenart, die Zierde und Nutzen gleichermaßen in sich vereint. Sie blüht gelb von August bis Oktober. Die kleinen Sonnenblumen thronen auf teils 2 Meter hohen Stielen. Daneben bilden die Pflanzen unterirdische, längliche Knollen aus. Diese Knollen sind ein leckeres Wurzelgemüse, das am besten mit Kartoffeln vergleichbar ist. Es kann allerdings auch roh verköstigt werden. Topinambur ist eine äußerst anspruchslose Zierpflanze, die lediglich ausreichend Wasser verlangt. Sie stammt ursprünglich aus Amerika und wurde im 17. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Bereits die Indianer nutzten die Knollen als Gemüse.


Geschichtsträchtige Walnuss:

Bereits in der Antike wurden Walnüsse geschätzt. Wegen ihres hohen Ölgehaltes waren die Früchte u.a. prädestiniert zur Herstellung von Speiseöl. Das Nussöl verlor aber aufgrund seiner geringen Haltbarkeit mehr und mehr an Bedeutung. Den Römern galt die Walnuss als Symbol der Fruchtbarkeit. Dieser Glaube hat sich bis in die Neuzeit erhalten. Noch im letzten Jahrhundert fütterten Bauern ihre Kühe mit Walnüssen, weil sie glaubten, dies erhöhe deren Fruchtbarkeit. Das edle Holz der Walnuss ist heute extrem begehrt. Es dient zur Herstellung feinster Furniere und Möbelstücke. Walnüsse reifen je nach Region von Anfang September bis Ende Oktober. Die frischen Nüsse werden nach der Ernte gewaschen. Am besten lässt man sie auf Zeitungspapier ein paar Tage austrocknen. Nur rundum trockene Früchte sind vor Schimmelbefall sicher. Danach werden die Nüsse in poröse Säcke oder Netze hängend gelagert. Manches Haus hatte früher sogar einen Nussspeicher, dessen Boden und Wände aus Latten bestand, so dass immer von allen Seiten Luft an die Nüsse heran kam.

Walnuss