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Mein Freund, der Baum

Mein Freund, der BaumDer Baum ist ein genialer (Über-)Lebenskünstler mit einer faszinierenden Vielfalt an Eigenarten und speziellen Fähigkeiten. Mehr als 100 Millionen Jahre hat er an seinen Talenten gearbeitet und gefeilt. Sein Dasein kann somit als bewährt und erprobt angesehen werden. Gegen fast alle widrigen Umstände haben seine vielen Familienmitglieder Strategien entwickelt. Für jeden Gartenstandort und Gestaltungswunsch gibt es besonders geeignete Hausbäume, die in unseren Breiten gedeihen und als frosthart gelten. Bestimmte Gehölze sind aufgrund ihrer Eigenschaften beispielsweise für Standorte mit extremen Klimaverhältnissen geeignet. Oder sie passen durch ihre Ausstrahlung und die sie umgebende Aura bestens in bestimmte Gartenstile. Mit den passenden Arten können schlechte Bodenbeschaffenheiten ebenso wie ungünstige Lichtverhältnisse überspielt werden. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne.


Helfer Regenwurm

Den unbezahlbaren Wert des Regenwurms als fleißigen Mitarbeiter im Garten erkannte Charles Darwin vor über hundert Jahren. Durch seine spektakuläre Veröffentlichung "Über die Bildung der Ackererde durch Würmer" befreite er den Regenwurm von seinem damals vorherrschenden Image als schädlicher Wurzelfresser. Zwar frisst der Regenwurm Pflanzenteile, aber nur, wenn sie bereits abgestorben sind. Mit Hilfe seiner Verdauung macht er daraus, in Verbindung mit Tonmineralien, besten Humus.

Helfer Regenwurm


Japanische Ahorne im Kübel

Die Kultur von japanischen Ahornen in schönen Gefäßen hat eine lange Tradition. Für flach wurzelnde Ahorne kommen oben breitere bis flache Kübelformen, die leicht zu wässern sind, in Frage. Das Material Terrakotta/Ton ist wegen seiner guten Durchlüftung der Kübelerde vorteilhaft. Steingut und Keramik bieten eine saubere und optisch ansprechende Kübellösung für die Terrasse mit geringem Wasserverlust und hoher Lebensdauer. Auf Terrassen mit Fernostambiente gehören glasierte chinesische Gefäße unbedingt dazu. Denken Sie daran, Ihre Kübel-Ahorne unbedingt regelmäßig zu gießen.

Japanische Ahorne im Kübel


Schicke GartenstufenSchicke Gartenstufen

Mit Stufenplatten lassen sich optisch ansprechend Höhenunterschiede im Garten überwinden. Aus Sicherheitsgründen sollte die Trittfläche mindestens 30 cm tief und eine Stufe maximal 16 cm hoch sein. Blockstufen sind aus einem Stück gefertigt und liegen trittsicher im Gelände. Fundamente aus Beton und Schotter stabilisieren den Unterbau. Vor Frostschäden schützt eine Kiessandschicht. Jede Stufe sollte mit einem leichten Gefälle verlegt werden, damit Regenwasser rasch ablaufen kann. Haben Sie Fragen? Wir, Ihre GartenBaumschule, helfen Ihnen gerne weiter.


Vlies schützt vor Ameisen

Staunässe ist der Feind aller Kübelpflanzen: Ein wasserdurchlässiges Gemüsevlies trennt beim Bepflanzen von Gefäßen Erde und Drainageschicht und verhindert so, dass eingeschwemmte Erdbestandteile den Weg des ablaufenden Wassers blockieren und die Abflusslöcher verstopfen. Das Auskleiden der Kübel hat noch einen weiteren Vorteil: Ameisen ist der Weg von unten in die Kübel versperrt! Lästige Ameisennester unter den Kübeln bleiben Ihnen so erspart.

Vlies schützt vor Ameisen


Rückenschonende HochbeeteRückenschonende Hochbeete

Hochbeete bieten viele Vorteile im Garten, auf Terrassen und Balkonen. Schnecken kommen kaum an die weichen Gemüseblätter heran. Zudem ist die Ernte rückenschonend. Der Standort der Beete kann jederzeit neu gewählt werden. Selbst einen Umzug in einen anderen Garten machen sie mit. Mit einer passenden Teichfolie können ausreichend stabile Hochbeete auch zu kleinen Hochteichen umfunktioniert werden.


Pflanzen, die Ihnen auf's Dach steigen

Eine Dachbegrünung kann sehr unterschiedlich aussehen. In der pflegeextensivsten Variante wird sie sich sogar vollkommen selbst überlassen. Sie ist die extremste Dachgartenform. Für sie steht allerdings nur eine stark begrenzte Pflanzenauswahl zur Verfügung, wie beispielsweise sukkulente, Wasser speichernde Stauden wie Fetthenne oder Hauswurz.

Pflanzen, die Ihnen auf's Dach steigen


SchneckenfraßSchneckenfraß

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Bei steigenden Temperaturen werden nimmersatte Schnecken aktiviert, die sich massenhaft vermehren können. Sobald der Neuaustrieb der Funkien (Hosta) beginnt, streuen Sie Schneckenkorn um die Horste. Ansonsten werden Ihre Hosta ein trostloses Sommerbild bieten!


So wachsen Ihre Kletterpflanzen sicher anSo wachsen Ihre Kletterpflanzen sicher an

Wichtig für die vitale Entwicklung von Kletterpflanzen ist das richtige Pflanzen. Heben Sie das Pflanzloch mit ausreichendem Abstand von der Wand aus. Die Pflanzstelle sollte nicht von einem Dachvorsprung überdeckt sein, damit Regenwasser die Pflanzen erreichen kann. Stellen Sie die Ballen leicht schräg zur Wand ins Pflanzloch. Fast alle Kletterpflanzen werden so tief gepflanzt, wie sie im Topf gestanden haben. Ausnahme Clematis: Waldreben werden etwa eine Handbreit tiefer gesetzt, damit sie sich bodennah verzweigen können. Nach dem Pflanzen gut angießen. Ein Rohr oder eine Vorpflanzung schützt die Basis der Kletterpflanzen vor zu intensiver Sonnenbestrahlung.


Fördern Sie Nützlinge!

Marienkäferlarven sind wahre Lausjäger. Jede Larve vertilgt während ihrer dreiwöchigen Entwicklungszeit bis zu 600 Blattläuse. Florfliegenlarven stehen ihnen in nichts nach. Jedes Jahr vernichten mehrere Florfliegen-Generationen unzählige Blattläuse. Die Larven der Schwebfliegen spießen Blattläuse mit ihren Mundwerkzeugen regelrecht auf. Vögel fressen gerne Insekten. Bieten Sie ihnen katzensichere Nistgelegenheiten. Die Winterfütterung ist ein effektiver Beitrag zur naturnahen Bekämpfung von Schädlingen. Denn je mehr Vögel Ihren Garten bevölkern, desto mehr Mitkämpfer gegen unerwünschte Läuse und Larven haben Sie im Frühjahr. Und bedenken Sie eines: Auf staubgewischten, absolut lausfreien Gartenpflanzen können sich keine Nützlinge einstellen. Deshalb ist es notwendig, einen kleineren Befall zu tolerieren, damit der Tisch für die nützlichen Gartengäste auch entsprechend gedeckt ist.

Marienkäferlarven


Blumen-Benachbarung

"Raffinierte Blumen-Benachbarung steht so hoch über den Wirkungen der Einzelpflanze wie Klänge und Melodien über dem Einzelton." So treffend definierte der Gartenphilosoph und Jahrhundertgärtner Karl Foerster die Bedeutung geschickter Pflanzenkombinationen. Tatsächlich kann man sich dem Wohlklang harmonischer Blüten- und Blätterpartnerschaften kaum entziehen. Dies gilt auch für Blumenzwiebeln. Stiefmütterchen legen sich in diesem Fall gelbblühenden Narzissen zu Füßen. Die kahle Erde wird verdeckt und ein harmonisches Gesamtbild geschaffen.

Blumen-Benachbarung


Stützen Sie hoch wachsende StaudenStützen Sie hoch wachsende Stauden

Denken Sie rechtzeitig daran, hoch wachsenden Blütenstauden wie Rittersporn und Stockrosen eine Stütze zu gewähren, vor allem, wenn diese kraftvollen Blüher in absonnigen Lagen stehen und ihre Hälse kopflastig zum Licht ausrichten. Bewährte Stützhilfen sind Link Stakes, aber auch Buchenreisig tut gute Dienste.


Sommerblumen aussäen

Ein Spaß für die ganze Familie ist es, ein Sommerbeet aus eigener Aussaat erblühen zu sehen. Zu selbstvermehrten Pflanzen entwickelt man eine besondere Verbundenheit. Bei bestimmten Arten wie Goldmohn lohnt sich eine Vorkultur. Wo Töpfe fehlen, leisten auch Papiergefäße gute Dienste. Sie lassen sich leicht aus Zeitungspapier drehen. Unser Qualitätssaatgut sichert einen guten Aussaaterfolg.

Frühjahrsputz für Gartenmöbel


Etiketten

Vermerken Sie auf den Etiketten die Namen der ausgesäten Pflanzen, da viele Sommerblumen sich als Keimlinge bzw. Jungpflanze kaum unterscheiden lassen.

 Etiketten


Teichpflege Glyzinen blühen auch weißBlauregen Glyzinen blühen auch weiß

Fast unbekannt ist, dass es von Glyzinen (Blauregen) auch weiße und rosafarbene Auslesen gibt. Sie stehen ihren blauen Verwandten in nichts nach und erhellen Sitzplätze im Mai bis in den späten Abend hinein mit ihren leuchtenden Blütenvorhängen.


Übrigens, wussten Sie schon, dass die Astquirle von kleinbleibenden Hausbäumen wie Kugel-Ahorn und Kugel-Trompetenbaum bei den Vögeln eine große Beliebtheit als Nistauflage genießen?
Hängen Sie Meisenkästen auf und stellen Sie im Sommer eine Tränke und im Winter einen Futterplatz bereit – schon erhalten Sie höchst nützlichen Besuch in Scharen. Vögel sind wichtige Insektenfresser. Grasmücke, Meise und Haussperling füttern ihren Nachwuchs zum großen Teil mit Insekten, etwa gefräßigen Raupen.


Bäume richtig pflanzenBäume richtig pflanzen:

Heben Sie eine Pflanzgrube aus, die mindestens doppelt so groß ist wie der Raum, den die Wurzel bzw. der Ballen des neu zu pflanzenden Baumes einnimmt. Wenn Sie einen wurzelnackten Baum ohne Erdballen pflanzen, schlagen Sie zuerst einen kräftigen Pfahl in der Mitte des Pflanzloches ein. Binden Sie den jungen Baum an dem Pfahl fest, damit er für die ersten Standjahre ausreichend verankert ist. Der Baumstamm wird idealerweise mit Kokosstricken am Pfahl fixiert. Damit Sie den Baum im ersten Jahr nach der Pflanzung effektiv mit Wasser versorgen können, empfiehlt es sich, einen Gießrand anzulegen. Baum nach dem Setzen kräftig angießen.


Schützen Sie die Rinde des StammesSchützen Sie die Rinde des Stammes eines frisch gepflanzten Baumes vor einem "Sonnenbrand" durch die immer stärker werdenden UV-Strahlen.
Bewährt haben sich Schilfrohrmatten, die locker um den Stamm gestellt werden. .